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Stressbewältigung und Selbstfürsorge für Eltern durch Achtsamkeit und Selbstmitgefühl (Weiterbildung)

Die Weiterbildung richtet sich an Menschen, die achtsamkeits- und mitgefühlsbasiert mit der Zielgruppe Eltern arbeiten wollen; sei es beratend, therapeutisch, im Bildungssystem oder durch Leitung von Kursen in Mindful Compassionate Parenting.

Das von Jörg Mangold entwickelte Training „Mindful Compassionate Parenting (MCP) – Stressbewältigung und Selbstfürsorge für Eltern durch Achtsamkeit und Selbstmitgefühl” ist ein präventiv angelegter Kurs für Eltern. Er hat es auf dem Hintergrund der besonderen Kombination seiner Erfahrungen als Familienvater, aus über 25 Jahren Elternarbeit in der Psychotherapie mit Familien und in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie seiner langjährigen eigenen Achtsamkeitspraxis und Tätigkeit als Achtsamkeitslehrer konzipiert. Es ist auf der Basis der evidenzbasierten und bewährten achtsamkeitsbasierten Formaten MBSR, MSC, Mindful Parenting und PNT (Positives Neuroplastizitätstraining) entwickelt und spezifisch an den besonderen Bedürfnissen von Eltern im Familienalltag ausgerichtet. MCP ist von den Krankenkassen als Präventionskurs anerkannt und wird bezuschusst, sofern alle Voraussetzungen der Kursleitung erfüllt sind.

Die Ausbildung bietet die Vermittlung der neurowisssenschaftlichen Hintergründe, ein vertieftes erfahrungsorientiertes Erarbeiten des Konzeptes und vor allem viel Raum, um in Teach-Back-Gruppen das Anleiten der zentralen Kurselemente selbst einzuüben. Teilnehmer erhalten ein Lehrerzertifikat sowie ein umfassendes Print- und Audio-Material-Paket, mit dem sie eigenständig „MCP – Mindful Compassionate Parenting Kurse“ anbieten können. Der erste Kurs sollte mit begleitender Online-Supervision durchgeführt werden.

Tagung zur Konstitutionsfrage der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft

Tagung zur Konstitutionsfrage der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft

Das Mannheimer Ergebnis, wie es dazu kam und seine Bedeutung für den Konstitutionsprozess

4.-6. Januar 2020

Wir hatten schon mal einen gemeinsamen Ausgangspunkt! – Nach langem Ringen formulierte das „Mannheimer Ergebnis“ (s. Nachrichtenblatt 20/2001 S.172ff) den Konsens darüber, worin das Konstitutionsproblem der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft besteht und wie es entstanden ist. Kann es noch heute als Ausgangspunkt dienen, um von dort zu weiteren Schritten in der Neugestaltung der Gesellschaft zu kommen?

Tagungsbeginn am 4. Januar um 16.00h (Abendessen um 18.00h)

Abschluss am 6. Januar um 13.00h 

Öffentliches Arbeitstreffen: Blick auf die kommenden Jahre mit der Perspektive 2025-2033

Öffentliches Arbeitstreffen: Blick auf die kommenden Jahre mit der Perspektive 2025-2033

Tagungsbeginn am 2. Januar mit dem Abendessen um 18.00h / 19.30 – Das Traumlied von Olaf Åsteson gesung von Hans Niessen

Ein markantes Jahr 2019 liegt hinter uns. In gewisser Weise markiert es ein Zu-Ende-Kommen und zugleich einen Ausgangspunkt. Die historischen und ideologischen Antagonismen, die die zurückliegenden Zeiten dominierten, relativieren sich angesichts der ökologischen Krise von Klimawandel und Artensterben. Das Alte – egal wo es sich verortet – kann angesichts der Notwendigkeit, jetzt handeln zu müssen, nicht mehr gelten. Es ist nicht mehr 5 vor 12, es ist 12.

Es sind vor allem die Kräfte eines ideologisch gefassten Wirtschaftslebens, die uns in die bedrohliche Situation gebracht haben. Jetzt kann die einfache Einsicht ausgesprochen werden: Ein Wirtschaften, das nicht zugleich ökologisch und sozial ist, ist Misswirtschaft. Und wir können die Probleme auch nicht mehr auf die Rücken anderer abladen. Dass es wenigen Menschen auf reichen Kontinenten gut geht, während andere in Armut leben, kann angesichts der Bedrohung nicht mehr verdrängt werden. Die Welt ist nur im Ganzen zu retten. Und das ist die Chance, alles in Bewegung zu bringen. Jeder Einzelne Mensch ist gefragt, zunächst im Erfassen der notwendigen Begriffe in seinem Denken und im individuellen Handeln, dann aber auch im gemeinsamen Beraten und demokratischen Beschließen.

In der Arbeit im Internationalen Kulturzentrum Achberg wurden im Laufe der Jahre Ideen entwickelt, die jetzt ihre Fruchtbarkeit beweisen können. Doch Ideen wollen in Bewegung bleiben, um nicht zu Ideologien zu erstarren. Der Jahreswechsel ist die richtige Zeit, kurz inne zu halten und in der inneren Haltung der Frage zurückzublicken und nach vorne zu schauen. Dazu sollen uns die Tage nach Neujahr dienen.

Achberger Sommertreffen: Ideen, Impulse und Gespräche

Zusammenkommen und sich austauschen beim Sommertreffen in Achberg. In offenen Runden ins Gespräch kommen darüber, was uns wichtig ist. Gegenseitiges Interesse für unsere Impulse und Initiativen. Es soll um unser gesellschaftliches Zusammenleben gehen, um die ökologisch bedrohte Welt, um Menschen auf der Flucht, um die Frage der Bildung, um Demokratie, um Wirtschaft, um Krieg und Frieden. Und um die Frage, was allen den Problemen und Herausforderungen möglicherweise gemeinsam zugrunde liegen könnte. Darum, was das Beharren und das Rückwärtsgewandte bewirkt und woraus positive Entwicklung wirksam ist.

Dazu sind alle interessierten Menschen eingeladen. Wir haben in den Tagen in Achberg dafür das Haus und das Gelände zu unserer Verfügung. Wir bauen unsere European Public Sphere Kuppel auf. Es gibt Unterkunft und Verpflegung und auch die Möglichkeit zu zelten. Wir können gemeinsam kochen und haben viel Raum für den Austausch.

Selbstverständlich entstehen dafür Kosten. Wir setzten für das Treffen unsere normalen Preise an, für die, die es aufbringen können (zwischen 40-60 € pro Tag mit Quartier und Frühstück, Mittag- und Abendessen).

Aber es ist bewusst Ermäßigung oder kostenlose Teilnahme möglich!

Bei Interesse bitte bei Gerhard Schuster melden: gerhardsch33@gmail.com

Leben aus dem Sein: Selbsterfahrung durch Inquiry Intensiv-Seminar mit Stefan Machka

In jedem von uns gibt es eine Ebene reinen Gewahrseins, zeit- und formlos, still in sich ruhend. Diese Ebene ist für uns als “nicht-dualer” Bewusstseinszustand erlebbar, und zwar völlig unabhängig davon, wie unsere äußeren Lebensverhältnisse aussehen. Reines Gewahrsein kennt keinen Konflikt mit irgendetwas anderem da es alles andere umfasst, durchdringt und gleichzeitig transzendiert.

Wenn wir diesen Zustand reinen Seins erleben, fallen alle Lasten von uns ab. Wir öffnen uns für ein Gefühl, vollkommen aufgehoben und in uns selbst Zuhause zu sein.

Diese zeitlosen Seins-Qualitäten sind Liebe und Mitgefühl, Intelligenz und Weisheit, Unbeschwertheit und Freude, Stille und Frieden, ein tiefes Gefühl von Verbundenheit mit sich selbst und mit dem Leben, sowie innere Stärke, Klarheit und das Erkennen von Wahrheit.

Wir alle kennen in unserem Leben Momente, in denen wir diese innere Ebene berühren. Doch im Alltag haben wir häufig eine ganz andere Erfahrung des Lebens, die von Stress, Frustration, Ärger und Anspannung geprägt ist. Dies geschieht meist dann, wenn alte und starre Muster unser Leben beherrschen, wir in leidvollen Sichtweisen, Denkstrukturen oder Verhaltensweisen gefangen sind und die Verbindung zu unserem Sein verloren haben.

Ganz anders ist es, wenn es uns gelingt, aus dem inneren Sein heraus unser Leben zu gestalten. Es entwickelt sich eine innere Intuition, ein inneres Wissen, das uns zur Wahrheit führt – zur Wahrheit unseres reinen Seins genauso wie zur Wahrheit unseres persönlichen Lebensweges.