„…die modernste Gesellschaft, die es geben kann“

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Die Achberger Arbeitsergebnisse zur Konstitution der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft im Hinblick auf die gegenwärtigen Kontroversen und auf ihre Aufgaben in der Welt

 

Die “modernste Gesellschaft, die es geben kann” (Rudolf Steiner) zu bilden, ist bis heute eine immer noch bestehende Gestaltungsaufgabe der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (AAG). Diesem Gestaltungsprozess zu ihrer Neustrukturierung dienen die Achberger Arbeitsergebnisse – auch im Hinblick auf die gegenwärtigen Kontroversen in der AAG und ihren Aufgaben in der Welt.

im Rahmen der Tagung am Freitag, 4.1.2019 von 19 – 20 Uhr: Das Traumlied des Olaf Asteson

Zeitplan Tagung 4. – 6.1.2019 „… die modernste Gesellschaft, die es geben kann.“

Freitag, 4.1.2019
16:30 – 17:30Begrüßung,

Anlass der Tagung

Organisatorisches

17:45 – 18:45Abendessen
19:00 Uhr – 20:00 UhrOlaf Astenson
20:45 – 21:30Abendsitzung: Gründung der AAG in der Welt von 1923
Samstag, 5.1.2019
08:00 – 09:00Frühstück
09:00 – 09:45EurythmieKlipstein
10:00 – 12:30Rudolf Steiners Gründungs-idee des Gesamtkomplexes „Anthroposophische Gesellschaft“ – die Typusidee
13:00 – 14:00Mittagessen
15:30 – 18:30Was ist aus der Gründungsidee geworden? Die Situation heute
19:00 – 20:00Abendessen
20:00 – 22:00Wie sehen „gesunde“ Strukturen in der AAG aus?
Sonntag, 6.1.2019
08:00 – 09:00Frühstück
09:00 – 09:45EurythmieKlipstein
10:00 – 12:30Abschluss: Initiativen, Impulse?

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    Tagungsbeginn am 2. Januar mit dem Abendessen um 18.00h / 19.30 – Das Traumlied von Olaf Åsteson gesung von Hans Niessen

    Ein markantes Jahr 2019 liegt hinter uns. In gewisser Weise markiert es ein Zu-Ende-Kommen und zugleich einen Ausgangspunkt. Die historischen und ideologischen Antagonismen, die die zurückliegenden Zeiten dominierten, relativieren sich angesichts der ökologischen Krise von Klimawandel und Artensterben. Das Alte – egal wo es sich verortet – kann angesichts der Notwendigkeit, jetzt handeln zu müssen, nicht mehr gelten. Es ist nicht mehr 5 vor 12, es ist 12.

    Es sind vor allem die Kräfte eines ideologisch gefassten Wirtschaftslebens, die uns in die bedrohliche Situation gebracht haben. Jetzt kann die einfache Einsicht ausgesprochen werden: Ein Wirtschaften, das nicht zugleich ökologisch und sozial ist, ist Misswirtschaft. Und wir können die Probleme auch nicht mehr auf die Rücken anderer abladen. Dass es wenigen Menschen auf reichen Kontinenten gut geht, während andere in Armut leben, kann angesichts der Bedrohung nicht mehr verdrängt werden. Die Welt ist nur im Ganzen zu retten. Und das ist die Chance, alles in Bewegung zu bringen. Jeder Einzelne Mensch ist gefragt, zunächst im Erfassen der notwendigen Begriffe in seinem Denken und im individuellen Handeln, dann aber auch im gemeinsamen Beraten und demokratischen Beschließen.

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    Tagungsbeginn am 4. Januar um 16.00h (Abendessen um 18.00h)

    Abschluss am 6. Januar um 13.00h